Neues aus der Nachbarschaft

Homemade Home: Permakultur in Wales

Simon Dale aus Wales ist weder Architekt, Ingenieur oder Zimmermann. Allerdings ist er ist beharrlich und glaubt an sich selbst. Für rund 4000 Euro baute er bereits ein  Niedrigenergiehaus für sich und seine Familie, das aus sieht wie aus einem Film. Jetzt arbeitet er an einem neuen Projekt und auch das kann sich sehen lassen (Bild oben). Aber erstmal von vorne…

Was Simon Dale vor ein paar Jahren zusammen mit Freunden und freiwilligen Helfern baute, sieht erst einmal ziemlich –  MUCKELIG aus. Man denkt an Menschen, die zusammen etwas leckeres (selbstangebautes) essen und sich am Abend gegenseitig Geschichten in einer wohlklingenden Sprache vorlesen.  Für Simon ist sein Haus aber mehr als ein kuscheliger Familienwohnsitz. Das Haus wurde aus dem Antricb geschaffen, ein kostengünstiges, umweltschonendes und naturnahes Heim für seine Familie zu bauen und zu zeigen, das ein ressourcenschonendes Leben und Wohnen möglich ist.

In nur vier Monaten erstellte der Familienvater mit seinen Helfern für rund 4000 Euro ein Haus aus natürlichen Materialien, das aussieht wie Filmkulisse und Buchvorlage.

Der hobbimäßige Wohnsitz wird mit einem Holzofen beheizt, der Strom kommt von Solarzellen auf dem Dach, das Wasser stammt aus einer nahegelegenen Quelle und Regenwasser wird gesammelt. Es gibt eine Kompost-Toilette und der Kühlschrank wird luftgekühlt. Gebaut wurde mit Materialien wie Holz, Stroh und Lehm. Simon Dale wollte für sich und seine Familie auch ein Stückchen Unabhängigkeit erschaffen. Das ist ihm gelungen: Das Haus ist vollkommen selbständig und die Familie ist nicht von Strom- oder Gaserzeugern abhängig.

Das neue Projekt ist- wie es auf der Webseite heißt- noch nicht fertiggestellt , sieht aber schon sehr wohnlich aus . Auch hier soll es umweltfreundlich, autark und im Einklang mit der Natur zu gehen. Das Haus ist Teil eines Projektes oder einer Bewegung die sich für einen Low impact Lifestyle stark machen. Bei der Lammas Organisation geht es um Ressourcennutzung und Schonung, Permakultur und Gleichgewicht. To live a low-impact lifestyle is to live lightly on the earth.In essence, this means to intelligently and intensively manage our surrounding environment in order to maximise return (in the forms of energy, water, food, shelter and products) and minimise waste (through recycling, composting and energy efficient systems).

Der Bewegung geht es umEinklang zwischen Menschen und Natur. Es heißt weiter auf der Homepage: Lammas aims to demonstrate that it is possible to live a modern lifestyle which does not cost the earth. Human beings are, through living on the land, able to develop a mutually beneficial relationship with the natural world which is able to support both a wildlife and a human culture.

Die Initiative, repräsentiert durch Paul Wimbush, baut fleißig hobbitmäßige Niedrigenergiehäuser und zeigt eine Art zu Wohnen auf, die kostengünstig, ressourcenschonend und autark ist und für so manchen eine Alternative zu bisherigen Wohnsituation bietet.

Es hat sich eine Gemeischaft gefunden, die ganz konkret eine Form der PERMAKULTUR lebt. Ein umfassender Begriff, der sich auf  nachhaltiges Handel in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft bezieht. Es geht um “Earthcare, Peoplecare and Limits to consumption”.  Mit der Kreation Hobbithäuser ist das Landleben in Wales auf jeden Fall um eine Alternative reicher und sicher auch für so manchen “Nicht-Öko” interessant.

Mehr Infos unter:

www.simondale.net

www.lammas.org.uk

www.lowimpact.org

www.permakultur-info.de

Fotos: Simondale.net, lammas.org, thatroundhouse.info

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