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Reparaturcafès: Gegen die Wegwerfkultur

Heute sind viele Dinge zum Wegwerfen produziert. Eine Reparatur ist nicht erwünscht und deshalb nicht möglich oder sehr teuer. Außerdem scheint das Reparieren und Tüffteln aus der Mode gekommen zu sein. Die Folge: Geht etwas kaputt, oder funktioniert nicht mehr wird es weggeschmissen und etwas neues gekauft. So genannte Reparaturcafes  arbeiten der Ex-und Hopp-Kultur entgegen. Gemeinsam werden Tische, Mixer, Laptops und Uhren repapariert oder Reißverschlüsse erneuert. An den Orten, an denen das Repair Café stattfindet, ist Werkzeug und Material für alle möglichen Reparaturen vorhanden. Vor Ort sind auch Reparaturexperten zugegen: Elektriker, Schneiderinnen, Tischler und Fahrradmechaniker. Die Bewegung stammt aus den Niederlanden (Initiatorin: MARTINE POSTMA). Die Stiftung Repair Café unterstützt lokale Gruppen in Europa, die ein eigenes Repair Café eröffnen möchten. In Köln veranstaltet zum Beispiel die Dingfabrik  ein Reparaturcafè. Und so kann man Kaffee trinken während der geliebte Toaster repariert wird oder jemandem anderen helfen “etwas wieder zum Laufen zu bringen”. Find ich Super!

 Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de

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