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Gegen das Vergessen: Fukushima Label

Nach der Katastrophe in Fukushima suchte ein junger Mann aus Kiel gemeinsam mit Helfern aus der Familie und dem Freundeskreis nach einem „dauerhaften Engagement gegen das Vergessen.“ Er gründete das Label Fukushima. Ich habe Jaouad Bousboa zu den Hinter- und Beweggründen seines Projektes befragt.

 

 

Let Love grow: Greenderella

Heute möchte ich euch einen zauberhaften Blog und seine Macherin vorstellen: Greenderella.com. Die tierliebe, naturbegeisterte und menschenfreundliche Hamburgerin Franziska bloggt seit Dezember 2010 über das Leben, Tiere und die Welt und kreeiert außerdem tolle (vegan/vegetarische) Rezepte. Das Multitalent macht außerdem tolle Fotos, gibt grüne Stylingtipps, und macht sich -wie ich finde- sehr sinnvolle Gedanken über das Leben. Begleiter auf ihren Entdeckungsreisen ist ihr freundlicher Hund Fritzi.
Ich habe Greenderella 4 Fragen gestellt.

1.Worum geht es auf deinem Blog?
Mein Blog entstand aus dem Wunsch heraus, kreativ zu sein und dies mit den Dingen zu verbinden, die mich bewegen und inspirieren – so wie Tiere, Natur, leckeres Essen, Reisen, Fotografie oder auch Mode und Beautyprodukte. Eine ganz große Rolle spielt dabei für mich immer eine möglichst nachhaltige Lebensweise, mit der ich verhindern möchte, dass andere Lebewesen, die Umwelt und Mitmenschen durch mein Handeln leiden müssen.
Viele Menschen denken, dass man durch diesen Lebensstil viel aufgeben muss. Dass dies nicht der Fall ist, will ich mit meinem Blog zeigen. Ich habe gelernt, dass das Gegenteil der Fall ist: je nachhaltiger man lebt, desto erfüllter fühlt man sich. Es ist eine spannende Reise auf der ich mich befinde (man kann nie genug dazulernen!) und ich freue mich wenn andere Menschen durch meinen Blog daran teil haben können und der eine oder andere sogar inspiriert wird.
2.Wie bist du auf den Namen Greenderella gekommen? 
Ich wollte einen Namen finden, der einerseits widerspiegelt, dass es auf dem Blog viele schöne Dinge zu entdecken gibt und andererseits, dass diese schönen Dinge auch ökologisch umsetzbar sind. Der Mix aus Cinderella und green fand ich dafür super.
3.Wen würdest du gerne mal kennenlernen und warum?
Einer meiner großen Träume ist es, irgendwann einmal einem Berggorilla zu begegnen. Diese Tiere faszinieren mich und ich glaube, das Gefühl ihnen gegenüber zu sitzen und von ihnen akzeptiert zu werden würde mich zu Tränen rühren. Es wäre mir eine große Ehre. Allgemein glaube ich, dass wir von Tieren und auch Kindern so viel lernen können — mehr als von manchen erwachsenen Menschen.
4.Good Thoughts and Good Things: Was sind für dich gute Gedanken und “Dinge” auf der Welt?
Mein größter Aha-Moment im Leben war, als ich verstand, dass alles auf dieser Welt zusammenhängt und dass all meine großen und kleinen Entscheidungen Einfluss auf den gesamten Kreislauf haben. Das hatte zufolge, dass meine Gedanken sich nicht mehr nur um mich selbst sondern um die ganze Welt kreisen. Manchmal wird einem dabei echt schwindelig, aber immer wieder kommen dabei auch gute Gedanken raus. Und aus guten Gedanken entstehen immer auch gute Dinge.
www.greenderella.com
In diesem Sinne: Let Love grow! Vielen Dank liebe Franzi.
Lesetipps:
http://www.greenderella.com/animals/the-starfish-story/
http://www.greenderella.com/photography/two-days-at-the-sea-to-recharge-my-batteries/
http://www.greenderella.com/thoughts/junk-in-the-trunk-its-time-to-rescue-our-food/
Fotos: Greenderella
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Entia: Gute Dinge, die lächeln

Der Onlineshop Entia räumt mit seinem Produktangebot mit angestaubten Klischees über Produkte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung auf. Das  Online-Versandhaus arbeitet  bereits mit 45 Werkstätten zusammen und präsentiert rund 800 ideenreiche und schöne Produkte.


Culinary Misfits: Esst die ganze Ernte!

Kämpfen für kulinarische Sonderlinge: Lea Brumsack (lks) und Tanja Krakowski

Tanja Krakowski und Lea Brumsack aus Berlin haben ein Herz für krummes Gemüse. Dank Ihnen bleiben „kulinarische Sonderlinge” wie krumme Gurken oder dreibeinige Möhren nicht mehr auf dem Acker liegen, sondern werden zu leckeren Kreationen verarbeitet. Lest mehr zu der Geschichte, der Idee und den aktuellen Projekten der Culinary Misfits und schaut euch einen zauberhaften Film an.

Andernach: Essbare Stadt

In dem beschaulichen Städtchen am Rhein wurde aus Rasenflächen und  Standardbeeten ein Garten für alle. Rund um eine altertümliche Burganlage gibt es jetzt nicht nur ein Blumenmeer aus Wildblumen, sondern auch einen ökologischen öffentlichen Obst- und Gemüsegarten mit über 300 verschiedenen Tomatensorten und 100 Bohnensorten, Zwiebeln , Kohlrabi, Grünkohl, Mangold, Zucchini,  Kräutern und alten Obstsorten.

Vorstellung: Regeneration Deutschland

Lisa Figas ist ein Teil von Regeneration Deutschland

Gerne stelle ich auf meinem Blog innovative Webseiten und Projekte vor, die etwas verändern und bewirken wollen. Heute geht es um Regeneration Deutschland, einem nachhaltigen Branchenbuch für Initiativen und Unternehmen. Was dahinter steckt und wie das genau  funktioniert, erklärt euch Lisa Figas in einem Gastartikel. Die liebe Lisa arbeitet nämlich bei diesem tollen Projekt mit. 

Ich hab etwas über: Foodsharing

foodsharing.de heißt Lebensmittel fair teilen from tastethewaste.com on Vimeo.

 Valentin Thurn, der Macher des Films Taste the Waste,  hat sich etwas Praktisches gegen Lebensmittelverschwendung ausgedacht: Eine Internet – Plattform, auf der man überschüssige Lebensmittel (z. B vor einem Urlaub oder nach einer Party) loswerden kann, außerdem hat man die Möglichkeit  sich zum Teilen, Kochen und Essen zu verabreden. Mehr im Film und auf www.startnext.de/foodsharing . Gefunden bei FaktorN.

Reparaturcafès: Gegen die Wegwerfkultur

Heute sind viele Dinge zum Wegwerfen produziert. Eine Reparatur ist nicht erwünscht und deshalb nicht möglich oder sehr teuer. Außerdem scheint das Reparieren und Tüffteln aus der Mode gekommen zu sein. Die Folge: Geht etwas kaputt, oder funktioniert nicht mehr wird es weggeschmissen und etwas neues gekauft. So genannte Reparaturcafes  arbeiten der Ex-und Hopp-Kultur entgegen. Gemeinsam werden Tische, Mixer, Laptops und Uhren repapariert oder Reißverschlüsse erneuert. An den Orten, an denen das Repair Café stattfindet, ist Werkzeug und Material für alle möglichen Reparaturen vorhanden. Vor Ort sind auch Reparaturexperten zugegen: Elektriker, Schneiderinnen, Tischler und Fahrradmechaniker. Die Bewegung stammt aus den Niederlanden (Initiatorin: MARTINE POSTMA). Die Stiftung Repair Café unterstützt lokale Gruppen in Europa, die ein eigenes Repair Café eröffnen möchten. In Köln veranstaltet zum Beispiel die Dingfabrik  ein Reparaturcafè. Und so kann man Kaffee trinken während der geliebte Toaster repariert wird oder jemandem anderen helfen “etwas wieder zum Laufen zu bringen”. Find ich Super!

Konzept: Soziale Landwirtschaft

Heute habe ich etwas über das Konzept der sozialen Landwirtschaft  gelesen. Besonders auf Öko-Höfen wird im Sinne des “social Farming”  gearbeitet. Die soziale Landwirtschaft umfasst die Integration von Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen, die Einbeziehung sozial schwacher Menschen, straffälliger oder lernschwacher Jugendlicher, Drogenkranker, Langzeitarbeitsloser und Senioren oder die Umsetzung pädagogischer Konzepte und Initiativen wie Schul- und Kindergartenbauernhöfe.

Berlin: Gemeinschaftsgarten “Himmelbeet”

Beim Gartenprojekt von Himmelbeet entsteht gerade ein Garten über den Dächern von Berlin (Dach des realWarenhauses in der Müllerstraße 47 -U-Bahn Seestraße). Neben Nutzpflanzen wird es von einem Imker betreute Bienenstöcke geben. Außerdem Workshops, Kulturveranstaltungen und ein Café. Das Himmelbeet setzt sich für den Erhalt alter und regionaler Sorten ein und will biologisch und nach den Prinzipien der Permakultur anbauen. Wer mitmachen möchte, kann sich unter himmelbeet@gmail.com melden. Danke an Karmababy!